Limit Order Xervices

Handel

L.O.X. ist ein Limitüberwachungssystem für den außerbörslichen Limitorderhandel mit den Emittenten Deutsche Bank AG und Commerzbank AG. Auf Basis bilateraler Vertragsbeziehungen zwischen Broker und Emittenten können Broker tagesgültiger und längerfristige Market-, Limit- und Stop-/Stop Limit-Orders so wie auch Trailing Stop- und OCO-Orders auf L.O.X. platzieren. Der Wertpapierhandel erfolgt stets bilateral zwischen Broker und einem der beiden Emittenten. Somit wird der zwischen den Parteien überwiegend etablierte quotebasierte Handel mit Hilfe des L.O.X.-Systems um die Verarbeitung von Orders mit längerfristigen Limits und ereignisgesteuerten Ordertypen erweitert.

Der Betrieb von L.O.X. garantiert durch eine unabhängige Partei, dass Emittenten keine Einsicht in die Orderbuchlage erhalten. Aktuell können Anleger auf L.O.X. ca. 400.000 verschiedene derivative Produkte der Deutschen Bank AG sowie Commerzbank AG handeln. Im Speziellen sind dies Anlageprodukte, d.h. Zertifikate, wie Bonus-, Index- sowie Discount-Zertifikate, und strukturierte Anleihen, wie z.B. Aktienanleihen, wie auch Hebelprodukte, d.h. Optionsscheine sowie Knock Out-Optionsscheine.

Technik

L.O.X. unterstürzt die Orderschnittstellen FIX 4.2, FIX 4.4 sowie IBM MQ. Mit dem Release LOX04 ist L.O.X. geprüft worden hinsichtlich des IDW Prüfungsstandards für Softwareprodukte 880. Seit dem Release LOX06 bietet L.O.X. Online-Brokern die Möglichkeit, über ein Internet-Frontend iLOX Wertpapieraufträge auf L.O.X. anzuzeigen, einzustellen, zu ändern sowie zu löschen. Der Zugriff über das Internet-Frontend ist über eine starke Authentifizierung abgesichert.